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23.09.2019

Küchentheken

Es ist Thekenzeit - Die Küche ist schon lange kein Ort mehr, an dem hin­ter ge­schlos­se­ner Tür al­lei­ne ge­kocht wird. Viel mehr zieht der Raum des ku­li­na­ri­schen Handwerks mehr und mehr in den Wohnraum ein. Gleichzeitig wird die Küche zum wah­ren Allrounder: Hier wird ge­kocht, pro­biert und ex­pe­ri­men­tiert, aber auch ge­ar­bei­tet, ge­ges­sen, im Netz ge­surft, der Aperitif ein­ge­nom­men oder der Espresso nach dem ge­mein­sa­men Abendessen ge­nos­sen und vie­les mehr. Die ide­a­le Lösung hier­für bie­ten Küchentheken. Sie sind viel­fäl­tig ein­setz­bar und über­zeu­gen durch un­ter­schied­li­che Lösungen für na­he­zu alle Raumgrößen.

Küchentheke als Multifunktionselement

Ein ent­schei­den­der Punkt bei der Küchenplanung sind die ei­ge­nen Bedürfnisse. Wofür soll die Küchentheke pri­mär ge­nutzt wer­den? Geht es nur um ein kur­zes Frühstück vor der Arbeit oder reicht ein klei­ner Bereich? Wer eine ge­müt­li­che Ecke für ein Glas Wein am Abend sucht, lässt sich am bes­ten von einem Bar-Ambiente in­spi­rie­ren und legt Wert auf be­que­me Stühle. Alle mit einem Partner, der gerne und lange kocht, fin­den ge­gen­über der Arbeitsfläche einen schö­nen Ort für die Theke. Ideal, um als „Schnibbelhilfe“ ge­mein­sam zu ko­chen oder nur ent­spannt zu­zu­gu­cken. Außerdem wer­den die bes­ten Gespräche be­kannt­lich in der Küche und an der Theke ge­führt werden.
Da die Küche immer mehr in den Wohnraum rückt, wer­den klas­si­sche Esstische ver­mehrt von groß­zü­gi­gen Küchentresen ab­ge­löst. Hier fin­det die ganze Familie spie­lend leicht Platz. Auch der ge­mein­sa­me Abend mit Freunden er­lebt so ein klei­nes Upgrade. Sonst wer­den die Gäste nur kurz be­grüßt, bevor der Koch wie­der in die Küche ver­schwin­det. An einer groß­zü­gi­gen Küchentheke fin­den alle einen ge­müt­li­chen Platz. So wer­den das Essen und Kochen zum ge­mein­schaft­li­chen Erlebnis. Alle, die gerne am Laptop oder Tablet ar­bei­ten oder sur­fen, pla­nen am bes­ten auch ein paar Steckdosen in der Küchentheke ein. Diese las­sen sich mit un­auf­fäl­li­gen Stromleisten zum Drehen oder Rausziehen ele­gant ver­ste­cken. Auch als zu­sätz­li­che Stauraumlösungen sind die Theken bes­tens geeignet.

Raumkonzepte neu entdecken

Küchentheken sind un­glaub­lich fle­xi­bel. Sie pas­sen in jeden Raum und bie­ten viele Vorteile. In offen ge­plan­ten Wohnräumen fun­gie­ren sie bei­spiels­wei­se als sty­li­sche Raumteiler und sor­gen für einen flie­ßen­den Übergang. Die Theke kann hier die Küchenzeile oder Kochinsel auf glei­cher Höhe ver­län­gern. So ent­steht eine op­ti­sche Einheit, die den Raum grö­ßer und auf­ge­räumt wir­ken lässt. Küchenplaner, die mehr Abwechselung im Raum er­rei­chen möch­ten, plat­zie­ren die Theke etwas höher als die Arbeitsplatte. Je nach Blickwinkel aus dem Wohnbereich lässt sich so auch das Küchenchaos spie­lend verstecken.
Als Ansatztresen ver­län­gert die Theke die Arbeitsfläche ent­we­der in der­sel­ben Flucht oder setzt quer davor ganz neue Akzente in den Raum. Pultplatten hin­ge­gen fügen sich ent­lang der Arbeitsplatte an. Besonders dicke Pultplatten in einem an­ders ge­wähl­ten Dekor las­sen einen ech­ten Hingucker in der Küche entstehen.
Auch klei­ne Küchen müs­sen nicht auf die schi­cke Theke ver­zich­ten. Wandtresen sind hier die op­ti­ma­le Lösung. Mit Stützfuß oder Stützwange an der Wand an­ge­bracht, fin­den sie in jeder Größe über­all Platz. Vor allem in klei­nen Nischen oder vor einem Fenster macht die Küchentheke eine gute Figur. Zum Ausziehen oder Aufklappen sind sie be­son­ders platzsparend.

Maßvoll schön

In Puncto Gestaltung gibt es bei den Küchentheken kaum Grenzen. Egal, ob ge­ra­de, ge­schwun­gen oder über Eck, auf­ge­setzt oder an­ge­baut, frei­ste­hend oder an der Wand be­fes­tigt – die Möglichkeiten sind viel­fäl­tig. In Bezug auf die Maße gibt es Richtwerte, die zu be­ach­ten sind. Die Breite ori­en­tiert sich vor allem an dem Nutzungsverhalten. Für klei­ne Snacks oder Getränke reicht eine Breite von circa 40 Zentimetern völ­lig aus. Wenn der Küchentresen den klas­si­schen Esstisch er­set­zen soll, muss eine Breite von min­des­tens 55 Zentimetern ein­ge­plant wer­den. Bei der Länge be­rück­sich­tigt man, wie viele Personen hier gleich­zei­tig Platz neh­men sol­len. Damit es beim ge­mein­sa­men Essen nicht zu eng wird, soll­ten pro Person etwa 60 Zentimeter ein­ge­plant wer­den. Um ein­fach bei einem Glas Wein zusammenzusitzen oder ein schnel­les Frühstück ein­zu­neh­men, reicht auch etwas we­ni­ger. Die Standardhöhe liegt bei etwa 113 bis 115 Zentimetern und ist auf die Sitzhöhe von üb­li­chen Barhockern ab­ge­stimmt. Am bes­ten plant man ganz in­di­vi­du­ell mit der ei­ge­nen Körpergröße: Im Stehen soll­ten die Unterarme be­quem auf dem Tresen lie­gen kön­nen. Vor allem bei Kindern bie­tet es sich an, die Höhe etwas tie­fer zu wäh­len oder auf hö­hen­ver­stell­ba­re Tresen zu setzen.

Optische Vielfalt

Egal, ob sich die Küchentheke op­tisch an die Arbeitsplatte an­pas­sen oder kon­trast­reich neue Akzente set­zen soll – die Gestaltungsmöglichkeiten sind gren­zen­los. Grundsätzlich eig­nen sich alle Materialien, die auch als Arbeitsplatte ver­wen­det werden.
Vor allem bei schwe­ren Materialien wie Naturstein, muss das hohe Gewicht bei der Befestigung be­rück­sich­tig wer­den. Holzvarianten sor­gen für zu­sätz­li­che Gemütlichkeit und ma­chen den Bar-Charakter per­fekt. Auch in Sachen Form sind der Fantasie keine Grenzen ge­setzt. Die Küchentheke muss nicht immer recht­eckig auf­tre­ten. Runde Gestaltungslinien las­sen Bewegung in den Raum kom­men und wer­den schnell zum Eyecatcher der Küche.

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