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14.12.22

Lebensmittel rich­tig lagern

Tipps für kurze und län­ge­re Haltbarkeit von Nahrungsmitteln - 
Große Mengen an Lebensmitteln las­sen sich ge­nau­so gut la­gern wie klei­ne Mengen. Es kommt auf das „wie“ an. Insbesondere bei Wocheneinkäufen ist es wich­tig, die Nahrungsmittel so auf­zu­be­wah­ren, dass sie für Gerichte, die erst zum Ende der Woche vor­ge­se­hen sind, frisch und kna­ckig blei­ben. Ein po­si­ti­ver Nebeneffekt: da­durch wird gleich­zei­tig Lebensmittelverschwendung vor­ge­beugt und auch ver­hin­dert. Der Ort der Lagerung hängt vor allem davon ab, was vor dem Verderb ge­schützt wer­den soll und über wel­chen Zeitraum. Fest steht, dass sich fri­sche Lebensmittel ide­a­ler­wei­se zwi­schen 0 °C und 14 °C la­gern las­sen. Schon beim Einkauf soll­te dar­auf ge­ach­tet wer­den, dass zum einen mög­lichst fri­sche Lebensmittel ein­ge­kauft wer­den und dass die zu küh­len­den Nahrungsmittel di­rekt in einer Kühltasche ver­staut wer­den, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen.

Kurzfristige Lagerung

Der Kühlschrank ist der ide­a­le Ort für leicht ver­derb­li­che Lebensmittel, denn bei küh­len Temperaturen zwi­schen 4 °C bis 8 °C hal­ten diese be­son­ders lange frisch. Einige Geräte haben zu­sätz­lich ein 0 °C-Fach. Darin blei­ben Obst und Gemüse noch län­ger kna­ckig. Bei na­he­zu 0°C ver­lang­samt sich der Zellstoffwechsel der Lebensmittel, Mikroorganismen wach­sen lang­sa­mer und der Verderb wird ent­spre­chend ver­zö­gert. Übrigens liegt für die meis­ten Lebensmittel die op­ti­ma­le Lagertemperatur nahe dem Gefrierpunkt.

Kühlschränke nam­haf­ter Hersteller bie­ten eine Reihe un­ter­schied­li­cher Fächer- und Temperaturzonen an. Werden diese ent­spre­chend ge­nutzt, hal­ten sich die Produkte bes­ser und län­ger. Im un­te­ren Bereich des Kühlschranks sind die Temperaturen am nied­rigs­ten, nach oben wer­den sie wär­mer. Gemüse und Obst haben ihren fes­ten Platz im Gemüse- oder 0 °C-Fach ganz unten. Darin hal­ten sich Möhren, Paprika, Salate sowie Äpfel, Trauben oder Heidelbeeren gut eine Woche. Andere Obst- und Gemüsesorten wie Aubergine, Gurke, Bananen, Orange und Zitrusfrüchte füh­len sich ma­xi­mal drei Tage in der Gemüseschublade wohl und soll­ten an­schlie­ßend rasch ver­braucht wer­den. Fleisch und Fisch ge­hö­ren auf die Glasplatte über dem Gemüse- oder Biofresh-Fach. Außerdem ist es der ide­a­le Ort für Wurstwaren. Für Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Sahne, Butter oder Milch ist die Etage dar­über ideal. Bereits zu­be­rei­te­te Speisen hal­ten sich be­son­ders gut im obers­ten Fach und kön­nen dort ohne wei­te­res in ab­ge­deck­ten Vorratsgefäßen ei­ni­ge Tage lang auf­be­wahrt wer­den. Wichtig ist, dar­auf zu ach­ten, dass rohe Produkte wie Eier, Fisch oder auch rohes Fleisch nicht di­rekt neben ge­gar­ten Nahrungsmitteln ge­la­gert wer­den, um eine Kreuzkontamination zu ver­mei­den. Auch ver­schie­de­ne Käsesorten sind auf der obers­ten Ablage gut auf­ge­ho­ben. Diese soll­ten al­ler­dings im Sinne einer guten Haltbarkeit in ver­schlos­se­nen Behältern oder unter einer Käseglocke auf­be­wahrt werden.

Mittelfristige Lagerung

Der Tiefkühlschrank oder das Gefrierfach im Kühlschrank eig­nen sich für die mit­tel­fris­ti­ge Lagerung. Mehrere Monate las­sen sich Tiefkühlprodukte, ge­koch­te Speisen oder ei­ni­ge Obst- und Gemüsesorten auf­be­wah­ren. Letztere vor­zugs­wei­se, wenn diese ge­wa­schen und teil­wei­se eben­falls blan­chiert wer­den wie Spargel und Brokkoli, um Vitamine und Farbe mög­lichst lange zu er­hal­ten. Als Richtschnur gilt: Brot und fer­ti­ge Speisen hal­ten sich am kür­zes­ten (1-3 Monate), ge­folgt von Fisch und fett­rei­chem Fleisch (6-9 Monate), Rindfleisch und Geflügel (9 bis 12 Monate) sowie Obst, Gemüse und Kuchen (11-12 Monate). Wasserreiche Lebensmittel wie Tomaten, Gurken oder auch rohe Äpfel und Birnen ei­ge­nen sich nicht zum Einfrieren, da sie beim Auftauen mat­schig werden.

Langfristige Lagerung

Die Speisekammer, in vie­len Haushalten auch Hauswirtschaftsraum oder Vorratsraum ge­nannt, ist der ide­a­le Ort für die lang­fris­ti­ge Lagerung. Dort las­sen sich nicht nur Konserven wun­der­bar ver­stau­en, son­dern auch Öl, Essig, Senf sowie Marmeladen und ein­ge­mach­tes Obst und Gemüse. Auch für Trockenprodukte wie Reis, Nudeln, Getreide und Backzutaten ist es der ide­a­le Aufbewahrungsort. Bei durch­schnitt­lich 15 bis 20 °C kön­nen die Lebensmittel, je nach Mindesthaltbarkeitsdatum, meh­re­re Jahre lang auf­be­wahrt werden.

Herrlich fri­sche Festtagsmenüs

An den Feiertagen steht köst­li­chen Gerichten mit fri­schen Zutaten nichts im Wege. Noch an Heiligabend zum Beispiel kön­nen mor­gens fri­sches Obst und Gemüse oder auch Fleisch und Fisch be­sorgt wer­den, die sich mit ent­spre­chen­der Kühlung per­fekt 1- 3 Tage la­gern las­sen. Der Nachtisch für das Festtagsmenü lässt sich auch schon am Vortag zu­be­rei­ten und bleibt im obers­ten Fach des Kühlschranks wun­der­bar frisch ge­nau­so wie zum Beispiel die be­reits fer­ti­gen Rouladen oder Soßen und Beilagen. Diese kön­nen al­ler­dings auch schon ei­ni­ge Wochen vor­her zu­be­rei­tet und im Gefrierschrank auf­be­wahrt wer­den. Das gilt ge­nau­so für Klöße als Beilage, oder auch Pfannkuchen für die dann frisch zu­be­rei­te­te Flädle-Gemüsesuppe. Eingeweckte Kirschen oder Pflaumen aus der Vorratskammer be­rei­chern den Dessertplan und sind eine köst­li­che Beilage für Creme, Pudding oder Eisvariationen. Schon ist der Speisplan für die ver­schie­de­nen Mahlzeiten wun­der­bar ab­wechs­lungs­reich mit fri­schen, tief­ge­kühl­ten und kon­ser­vier­ten Produkten. Und Köchinnen und Köche haben we­ni­ger Stress bei der Vorbereitung der ver­schie­de­nen Menüs für die Festtage. KüchenTreff wünscht Ihnen viel Spaß beim Genießen!

KüchenTreff Aspelmeyer Fazit

Nutzen Sie Ihren Kühlschrank mit den ver­schie­de­nen Kühlfächern rich­tig, blei­ben die Produkte ideal frisch und halt­bar. Tiefkühlschrank und Hauswirtschaftsraum bzw. Vorratskammer sind für die mittel-​ und lang­fris­ti­ge Lagerung Ihrer Nahrungsmittel wich­tig. 

Lassen Sie sich von den Experten von KüchenTreff be­ra­ten und fin­den Sie Ihre Kühlgeräte für die optimale Lagerung Ihrer Nahrungsmittel.

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