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16.02.2023

Mit Haushaltsgeräten Energie sparen

Nahezu alle Geräte in der Küche, dar­un­ter Kochfeld, Backofen, Geschirrspüler sowie Kühl- oder Gefrierschrank wer­den im Küchenalltag stän­dig ge­braucht und sind wich­ti­ge Küchenhelfer. Je jün­ger sie sind, desto en­er­gie­spa­ren­der ar­bei­ten sie. Aber auch mit ein­fa­chen Tricks lässt sich bei äl­te­ren Modellen viel Strom spa­ren. Mittlerweile sind zwei ver­schie­de­ne Energielabel im Umlauf, die Auskunft über den Stromverbrauch geben. Zum einen die herkömmlichen Labels. Diese gel­ten nach wie vor für Backöfen. Geräte wie Spülmaschine, Kühl- und Gefrierschränke haben da­ge­gen seit dem 1. März 2021 ein neues EU-Effizienzlabel. Die neuen Energieeffizienzklassen rei­chen nicht mehr von A+++ bis D, son­dern von A bis G. Beim Kauf neuer Geräte lohnt sich also nach wie vor ein Blick auf deren Energieverbrauch.

Kühlschränke & Gefriergeräte

Als Faustregel gilt, dass sich ein Tausch der Kühlgeräte nach 10 bis 15 Jahren rech­net und di­rekt auf der Stromrechnung be­merk­bar macht. Wer sich un­si­cher ist, nutzt die Kühlschrankrechner der Verbraucherzentralen und fin­det schnell her­aus, ob sich ein Neukauf lohnt. Im Alltag lässt sich be­reits mit klei­ne­ren Maßnahmen Strom spa­ren. Dazu zählt die rich­ti­ge Temperatureinstellung im Kühlschrank. 7 °C rei­chen voll­kom­men zur Kühlung der Lebensmittel aus. Wird die Temperatur nur um 1 °C, also auf 6 °C ge­senkt, steigt der Stromverbrauch di­rekt um 6 Prozent. Für den Gefrierschrank sind -18° C ideal. Empfehlenswert ist es, die Türen der Kühlgeräte mög­lichst schnell zu öff­nen und wie­der zu schlie­ßen, au­ßer­dem soll­ten mög­lichst nur kom­plett ab­ge­kühl­te Speisen in den Kühlschrank oder die Truhe ge­stellt wer­den. Des Weiteren soll­te über die Anzahl der Kühlriesen nach­ge­dacht wer­den. Werden drei Kühlgeräte wirk­lich ge­braucht oder rei­chen auch zwei und der drit­te wird nur bei Bedarf eingeschaltet?

Neue Kühlgeräte haben den Vorteil, dass sie we­sent­lich we­ni­ger Energie ver­brau­chen als äl­te­re Modelle. Laut Siemens be­läuft sich die Ersparnis auf bis zu 75 % we­ni­ger Energie. In Kilowattstunden aus­ge­drückt ver­brau­chen äl­te­re Geräte bis zu 200 Kilowattstunden und Geräte mit hoher Energieeffizienzklasse nur etwa 50 kWh pro Jahr pro 100 Liter Nettofassungsvermögen. Außerdem punk­tet die neue Gefriergeräte-Generation mit in­no­va­ti­ven Technologien wie noFrost, die die Feuchtigkeit aus dem Gefrierschrank ab­lei­tet, so dass die Luft tro­cken bleibt.

Reifbildung im Innenraum oder auf den Lebensmitteln wird ver­hin­dert und der Energieverbrauch bleibt auf einem nied­ri­gen Niveau. Auch die Funktion lowFrost wirkt sich po­si­tiv auf den Energieverbrauch aus, denn es bil­det sich we­ni­ger Reif. Fakt ist, dass Kühlschränke bei Eis- und Reifbildung mehr Energie verbrauchen.

Spülmaschine

Bei her­kömm­li­chen und be­reits in die Jahre ge­kom­me­nen Spülmaschinen kann mit ei­ni­gen Tricks Energie ge­spart wer­den. Es emp­fiehlt sich, das Gerät immer mög­lichst voll zu be­la­den, um we­ni­ger Wasser und Energie zu ver­brau­chen. Außerdem soll­te das Eco-Programm ge­nutzt wer­den oder Programme mit mög­lichst nied­ri­gen Temperaturen von 45°C bis 55°C. Auch wenn diese Programme zum Teil län­ger dau­ern, wird Wasser und Energie ge­spart. Auf Kurzprogramme soll­te mög­lichst ver­zich­tet wer­den, da sie bei kür­ze­rer Laufzeit hö­he­re Temperaturen be­nö­ti­gen. Generell soll­te zum Säubern von Geschirr, Gläsern und Co. eher die Spülmaschine ge­nutzt wer­den als der Abwasch in der Spüle. Auch ein Vorspülen ist nicht nötig, dazu ein­fach die Speisereste im ent­spre­chen­den Müll entsorgen.

Neue Spülmaschinen punk­ten im Vergleich zu äl­te­ren Modellen mit um­welt­freund­li­chen Technologien wie Zeolith ® Trocknen. Dabei ist der Energie- und Wasserverbrauch um 20 Prozent pro Reinigungszyklus ge­rin­ger. U.a., weil die spe­zi­el­le Oberfläche des na­tür­li­chen Materials Zeolith ® Feuchtigkeit auf­nimmt und Wärmeenergie an­schlie­ßend wie­der ab­gibt. Außerdem bie­ten die neuen Geräte viel­fäl­ti­ge Reinigungsprogramme, die je nach Spülbedarf dabei un­ter­stüt­zen, kurze oder um­welt­freund­li­che Programme zu wäh­len. Einige Modelle zei­gen sogar an, wel­ches Programm bei ent­spre­chen­der Beladung am we­nigs­ten Energie ver­braucht und Spülmaschinennutzer haben die Wahl, in­di­vi­du­ell nach Zeit, Nachhaltigkeit oder wei­te­ren Kriterien wie Effizienz zu ent­schei­den. Hinzu kom­men wei­te­re in­tel­li­gen­te Funktionen, die das Geschirrspülen kom­for­ta­bel und um­welt­freund­lich ma­chen. Intelligente Sensoren pas­sen bei­spiels­wei­se jeden Spülzyklus au­to­ma­tisch an, um den Energie- und Wasserbrauch zu op­ti­mie­ren.

Um Küchenfreunden den Kauf einer neuen Spülmaschine zu er­leich­tern, ver­ge­ben re­nom­mier­te Hausgerätehersteller wie Siemens bei ihren Geräten Medaillen für Energiesparen, also Gold, Silber oder Bronze. Bei Gold ist das Gerät ab­so­lut ef­fi­zi­ent, hat einen ex­trem ge­rin­gen Verbrauch, eine er­heb­li­che Ersparnis und spart Energiekosten. Interessierte Käufer kön­nen sich sogar die Energiekosten und die Energieeinsparungen an­zei­gen las­sen. Andere Markenhersteller wie Miele haben Geschirrspüler im Angebot, die Energieeffizienzklasse A bei fast allen Modellen an­bie­ten uns sehr spar­sam spü­len. Beeindruckend ist das be­son­ders schnel­le Eco-Programm. Aber auch die Automatikprogramme mit ihren nied­ri­gen Betriebskosten sind über­zeu­gend. Faszinierend ist das neue Consumption Dashboard in der Miele App. Es in­for­miert trans­pa­rent über den tat­säch­li­chen Energie- und Wasserverbrauch und gibt zu­sätz­lich Spartipps.

Kochfeld

Generell gilt: Wer mit Deckel kocht und brät, der spart nicht nur Zeit, son­dern auch Strom. Heißes Wasser zum Nudelkochen oder für die Gemüse- oder Fleischbrühe soll­te immer im Wasserkocher er­hitzt wer­den an­statt auf dem Herd. Das geht schnel­ler und spart Energie. Zudem soll­ten die ge­nutz­ten Töpfe und Pfannen genau zur Größe der Kochfelder pas­sen, um die Wärme bzw. Hitze best­mög­lich zu nut­zen und nicht zu verschwenden.

Induktionskochfelder gel­ten als Trendsetter und set­zen Energie sehr ef­fi­zi­ent ein. So re­agie­ren die Kochfelder dank in­no­va­ti­ver Technologien di­rekt auf das Kochgeschirr. Befindet sich kein Topf auf dem ein­ge­schal­te­ten Kochfeld, wird die Energiezufuhr so­fort un­ter­bro­chen. Neue Induktionskochfelder haben au­ßer­dem den Vorteil, dass sich die fle­xi­blen Kochzonen dank aus­ge­feil­ter Funktionen au­to­ma­tisch an die Größe des Kochgeschirrs an­pas­sen und sich be­lie­big ver­grö­ßern oder ver­klei­nern las­sen.

Auf diese Weise kommt die Hitze wäh­rend des Kochens genau dahin, wo sie hin­soll und wird gleich­mä­ßig ver­teilt. Smarte Kochfelder punk­ten au­ßer­dem mit ihren Sensoren. Diese mes­sen zum Beispiel fort­lau­fend die Temperatur und pas­sen die Heizleistung ent­spre­chend an. Das gilt auch für ins Kochfeld in­te­grier­te Dunstabzüge. Hier passt sich die Abzugsleistung au­to­ma­tisch der Dampfentwicklung an und es wird nur die Energie ver­braucht, die auch nötig ist.

Backofen

Wer Energie spa­ren möch­te, der ver­zich­tet mög­lichst auf das Vorheizen des Ofens und plant ein wenig mehr Zeit für Aufbacken, Garen oder Schmoren ein. Außerdem ist es emp­feh­lens­wert, den Backofen ei­ni­ge Minuten vor Ende der Garzeit aus­zu­ma­chen und die Restwärme zu nut­zen. Wichtig zu wis­sen ist, dass die Nutzung des Umluftprogramms im Vergleich zu Ober- und Unterhitze etwa 15 Prozent Energie spart. Wer gleich meh­re­re Kuchen backt oder nach dem Auflauf auch noch einen süßen Nachtisch über­ba­cken möch­te, der soll­te ohne große Pausen den Backofen nut­zen, damit sich das Gerät nicht immer wie­der aufs Neue auf­hei­zen muss. Manche Gerichte las­sen sich im Ofen au­ßer­dem gleich­zei­tig auf ver­schie­de­nen Ebenen garen.

Natürlich sind neue Backöfen schon al­lein auf­grund in­no­va­ti­ver Technologien en­er­gie­ef­fi­zi­en­ter als äl­te­re Geräte. Intelligente Sensoren re­geln bei­spiels­wei­se au­to­ma­tisch die Geräteeinstellungen, sor­gen für per­fek­te Ergebnisse und haben einen ge­rin­gen Energieverbrauch im Blick. Einige Modelle ar­bei­ten mit Funktionen wie varioSpeed. Dabei senkt u.a. eine in­te­grier­te Mikrowellen-Funktion die Garzeit um bis zu 50 Prozent.

Außerdem nut­zen ei­ni­ge Geräte au­to­ma­tisch die Restwärme und schal­ten sich au­to­ma­tisch vor Ende der Garzeit ab. Backöfen haben nach wie vor die alten Energieeffizienzlabel von A+++ bis D. Die Umstellung auf die EU-Effizienzlabel fin­det zu einem spä­te­ren Zeitpunkt statt.

KüchenTreff Aspelmeyer-Fazit:

Energie spa­ren ist auch mit äl­te­ren Geräten mög­lich. Energieeffizienter ar­bei­ten neue Haushaltsgeräte. Lassen Sie sich von un­se­ren Küchenexperten be­ra­ten und ent­de­cken Sie die Vielfalt an en­er­gie­spa­ren­den Modellen für alle Ansprüche.

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