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07.01.2020

Mülltrennsysteme in der Küche

Schon ge­‌wusst? Wir Deutschen sind nicht nur Weltmeister im Fußball son­‌dern auch im Müll trennen - Die Deutschen sind Weltmeister im Mülltrennen. Das ist eine gute Nachricht, die die ein­‌zel­‌nen Haushalte aber vor eine Herausforderung stellt: Wie or­‌ga­‌ni­‌sie­‌re ich mein Abfallsystem kom­‌for­‌ta­‌bel und funk­‌ti­‌o­‌nal? Aber keine Sorge: Im Handel gibt es mitt­‌ler­‌wei­‌le Lösungen für fast jede Anforderung.

Vieles von dem, was im Mülleimer lan­‌det, lässt sich wie­‌der­‌ver­‌wer­‌ten. Das ist die ein­‌fa­‌che und über­‌zeu­‌gen­‌de Grundidee des Recyclings. Was frü­‌her Müll oder Abfall hieß, wird heute lie­‌be­‌voll „Sekundärrohstoff“ ge­‌nannt. Joghurtbecher wer­‌den zu Outdoor-Kleidung, zu Blumentöpfen oder sogar selbst zu Abfalleimern; Essensreste wer­‌den zu Dünger. Dieser Stoffkreislauf setzt aber eines vor­‌aus: eine mög­‌lichst sau­‌be­‌re Trennung der ver­‌schie­‌de­‌nen Bestandteile. Und diese Trennung fängt im Haushalt an.

Fast jeder Haushalt ist heute so or­‌ga­‌ni­‌siert, dass der Abfall in ver­‌schie­‌de­‌nen Behältnissen lan­‌det – die Vorsortierung also schon in Küche oder Hauswirtschaftsraum be­‌ginnt. Dass man dabei weder auf Komfort noch auf Design ver­‌zich­‌ten muss, ist eine Folge der Tüfteleien in den Entwicklungsabteilungen der Zuliefererbranche. Für fast jeden Wunsch gibt es das rich­‌ti­‌ge Abfalltrennsystem. Wir haben eine klei­‌ne Typologie der Abfalltrennsysteme ent­‌wi­‌ckelt, damit Sie es leich­‌ter haben, das rich­‌ti­‌ge für ihren Anspruch zu finden.

Der de­‌zen­‌te Klassiker: Abfalltrennsystem im Spülenschrank

Den Anfang macht ein Klassiker. Das Abfalltrennsystem im Spülenschrank dürf­‌te das po­‌pu­‌lärs­‌te System in Deutschland sein. Da die meis­‌ten Wohnungen kei­‌nen Hauswirtschaftsraum haben, bie­‌tet sich die Küche an – auch weil dort viele Abfälle an­‌fal­‌len. Die Unterschrank-Abfallsysteme gibt es in allen ge­‌wünsch­‌ten Varianten. Als ein­‌fa­‌che Rundeimer mit Deckel oder Auszüge mit meh­‌re­‌ren Behältern. Letztere Systeme sind be­‌liebt und bes­‌tens ge­‌eig­‌net für die se­‌pa­‌rier­‌te Abfallsammlung. Wenn man de­‌fi­‌niert hat, wie viele Abfallarten man dort tren­‌nen möch­‌te, wählt man die dem­‌entspre­‌chen­‌de Anzahl der Behälter. Wer zum Beispiel Hausmüll, Verpackungsabfälle und Kompost sam­‌meln möch­‌te, nimmt drei Behälter.

Unterschrank-Systeme las­‌sen sich hin­‌ter Drehtüren in­‌stal­‌lie­‌ren, als ste­‌hen­‌des System im Auszug oder als hän­‌gen­‌des System, was wie­‌der­‌um den Vorteil hat, dass sich die Behälter ein­‌zeln ent­‌neh­‌men und aus­‌lee­‌ren lassen.

Stand-alone-Modelle für Schöngeister und Design-Liebhaber

Die ver­‌steck­‌te Variante ist weit ver­‌brei­‌tet, doch es geht auch an­‌ders: Es gibt näm­‌lich Abfalltrennsysteme, die sich durch­‌aus sehen las­‌sen kön­‌nen. Verchromte Tret-Eimer, ge­‌bürs­‌te­‌tes Stahlblech oder far­‌ben­‌fro­‌her Lack – Stand-alone-Modelle gibt es für jeden Geschmack. Und auch hier hel­‌fen die Varianten mit ver­‌schie­‌de­‌nen Inneneimern bei der Mülltrennung.

Wer nicht so viel auf Äußerlichkeiten gibt und statt­‌des­‌sen Funktion und Preis im Blick hat, fin­‌det ein rie­‌si­‌ges Angebot an Abfalltrennsystemen, die schlicht ihre Aufgabe er­‌le­‌di­‌gen. Gerade, wenn ein Hauswirtschaftsraum zur Verfügung steht, kann diese Variante durch­‌aus von Vorteil sein, zumal sie häu­‌fig grö­‌ße­‌re Volumina bie­‌tet. Lasst euch gerne von un­‌se­‌rem kre­‌a­‌ti­‌ven Team be­‌ra­‌ten. Wir freu­‌en uns auf euren Besuch in un­‌se­‌rem Küchenstudio in 32479 Hille!

Für Techies und Freunde des Komforts: smar­‌te Abfalleimer

Alles wird smar­‌ter. Warum also soll­‌te diese Entwicklung vor dem Abfalleimer haltmachen? Und hier hat der Erfindungsgeist durch­‌aus prak­‌ti­‌schen Nutzen. Grifflose Wertstofftrennsysteme mit me­‌cha­‌ni­‌scher oder elek­‌tri­‌scher Öffnungsunterstützung zum Beispiel er­‌leich­‌tern das Öffnen, wenn beide Hände voll sind. Ein leich­‌ter Druck mit dem Knie reicht aus. Und man­‌che Auszüge las­‌sen sich auch schon per Sensor öff­‌nen. Ebenfalls prak­‌tisch: Die Deckel kön­‌nen sogar mit Geruchsfiltern aus­‌ge­‌stat­‌tet werden.

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