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20.08.21

Nachhaltigkeit in der Küche

Umdenken: Wiederverwenden ist nachhaltig - Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – auch im Küchenalltag. Wenn also schon immer Frischhaltefolie be­‌nutzt wurde, um Lebensmittel ab­‌zu­‌de­‌cken, dann geht der Griff immer wie­‌der in die Schublade, in der das ent­‌spre­‌chen­‌de Utensil la­‌gert. Dabei gibt es um­‌welt­‌freund­‌li­‌che Alternativen zur Plastikfolie: Bienenwachstücher oder auch Dosen bzw. Glasbehälter. Darunter bzw. darin hal­‌ten Speisereste ge­‌nau­‌so gut frisch. Außerdem kön­‌nen die Aufbewahrungsboxen sowie die um­‌welt­‌freund­‌li­‌che Alternative zur Plastikfolie ge­‌rei­‌nigt und wie­‌der ver­‌wen­‌det wer­‌den, es fällt au­‌to­‌ma­‌tisch we­‌ni­‌ger Müll an. Damit die­‌ses Zubehör zu­‌künf­‌tig auch ent­‌spre­‌chend ge­‌nutzt wird, emp­‌fiehlt es sich, die nach­‌hal­‌ti­‌gen Alternativen genau dort zu la­‌gern, wo vor­‌her die Plastikfolie ver­‌staut war und ein­‌fach die lieb­‌ge­‌won­‌ne­‌nen Gewohnheiten auszutricksen.

Außerdem zu Kochlöffeln aus Holz grei­‌fen statt zu den Küchenhelfern aus Plastik. Und mit Geschirrtüchern, die nach der Nutzung be­‌quem in die Waschmaschine wan­‌dern, lässt sich ge­‌wa­‌sche­‌nes Obst und Gemüse eben­‌so tro­‌cken­‌rei­‌ben wie mit Küchenpapier.

Energiesparen bringt eben­‌falls Nachhaltigkeit in den Küchenalltag. Dazu bei­‌spiels­‌wei­‌se das Kochwasser für Nudeln oder Suppe im Wasserkocher vor­‌hei­‌zen und dann in die Kochtöpfe geben. Außerdem die Restwärme von Kochfeldern und des Backofens für wei­‌te­‌re Zubereitungszwecke nut­‌zen. Nachhaltigkeit in der Küche hat eben­‌falls mit Müllvermeidung zu tun: also im Alltag auf Wassersprudler statt Plastikflaschen set­‌zen sowie beim Einkaufen Jutebeutel statt Plastiktüten verwenden.

Die Einkäufe für den Kochalltag las­‌sen sich eben­‌falls nach­‌hal­‌tig ge­‌stal­‌ten: Glasflaschen statt Einwegplastikflaschen in den Einkaufswagen legen und für Getränke Papp- oder Edelstahlhalme statt Plastikstrohhalmen be­‌sor­‌gen. Außerdem ist das Einkaufen von un­‌ver­‌pack­‌ten Lebensmitteln um­‌welt­‌freund­‌lich, was den Verbrauchern bei Obst und Gemüse oft­‌mals leicht ge­‌macht wird. Lose Äpfel, Nektarinen, Kiwis, Tomaten und Salat wan­‌dern in Papiertüten, Netze oder auch di­‌rekt in den Einkaufskorb. Backwaren wie Brot und Brötchen las­‌sen sich eben­‌falls in mit­‌ge­‌brach­‌ten Beuteln ver­‌stau­‌en, an­‌statt in Papiertüten über die Ladentheke zu wan­‌dern. 

Außerdem ist mitt­‌ler­‌wei­‌le an vie­‌len Fleisch-, Wurst- und Käsetheken in Supermärkten und im Einzelhandel das Mitbringen von Aufbewahrungsdosen für die ge­‌kauf­‌ten Nahrungsmittel er­‌laubt. Unverpackt ein­‌zu­‌kau­‌fen er­‌for­‌dert al­‌ler­‌dings auch ei­‌ge­‌nes Engagement und eine ge­‌wis­‌se Vorplanung. Einerseits gilt es, ge­‌nü­‌gend Beutel, Dosen und Behälter für die losen Nahrungsmittel mit­‌zu­‌neh­‌men. Andererseits soll­‌te die Einkaufstour auch zu den Geschäften füh­‌ren, die un­‌ver­‌pack­‌tes Einkaufen er­‌mög­‌li­‌chen. Insbesondere auf Wochenmärkten, in Bauernhöfen oder auch in vie­‌len Supermärkten fin­‌det sich eine große Auswahl an un­‌ver­‌pack­‌ten Lebensmitteln. Und ge­‌ra­‌de in Städten nimmt die Anzahl an so­‌ge­‌nann­‌ten „Unverpackt-Läden“, die das Thema ‚Zero Waste‘ ernst neh­‌men, zu.

KüchenTreff Aspelmeyer Fazit:

Nachhaltigkeit im Küchenalltag ist eine Frage der Organisation. Dosen und al­‌ter­‌na­‌ti­‌ve Verpackungen sowie ver­‌än­‌der­‌te Abläufe sor­‌gen für nach­‌hal­‌ti­‌ges Wirtschaften in der Küche. 

KüchenTreff un­‌ter­‌stützt seine Kunden gerne mit öko­‌lo­‌gi­‌schen Ansätzen und Konzepten.

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