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25.08.2023

Naturstein in der Küche

Von rus­ti­ka­ler Eleganz bis zu mo­der­nem Chic: Naturstein in der Küche – Die an­spre­chen­de Gestaltung der Küche ist das A und O bei der Planung. Dabei nimmt die Wahl der Materialien einen wich­ti­gen Stellenwert ein. Sehr be­liebt ist nach wie vor Naturstein. Sowohl die Fußböden, Arbeitsflächen, Nischenrückwände als auch die Spülbecken ma­chen damit eine gute Figur und set­zen Maßstäbe. Welche Natursteine ge­wählt wer­den, hängt nicht nur von per­sön­li­chen Vorlieben ab, son­dern auch vom Ort. Je nach Materialbeschaffenheit eig­nen sich ei­ni­ge Natursteine bes­ser oder schlech­ter für Küchenarbeitsplatten oder Bodenbeläge als an­de­re. Ein gro­ßer Vorteil sind die vie­len un­ter­schied­li­chen Farbvarianten der Natursteine. Ob de­zent, kon­trast­reich, farb­in­ten­siv oder auf­re­gend ge­mus­tert, die Individualität des Materials sorgt für das ge­wis­se Etwas im Küchenraum. Zugleich har­mo­niert Naturstein mit den un­ter­schied­lichs­ten Küchenstilen von klas­sisch, mo­dern bis hin zu na­tür­lich oder dem nost­al­gisch an­ge­hauch­ten Landhauslook. Wie viel Naturstein es in der Küche sein darf, ist Geschmackssache.

Küchenböden aus Naturstein

Als Bodenbeläge in der Küche eig­nen sich vor allen Dingen Travertin, Marmor oder Granit. Diese Natursteine wis­sen dank ihrer Ausstrahlung zu be­ein­dru­cken und ma­chen auch in den an­de­ren Wohnbereichen eine gute Figur. Die schö­nen na­tür­li­chen Maserungen von Travertin wir­ken im Zusammenspiel mit hel­len oder uni­far­be­nen Küchen be­son­ders gut und sor­gen mit ihren Creme-, Beige- und Brauntönen für Behaglichkeit. Die Reinigung des de­zen­ten Natursteinbodens ist denk­bar ein­fach. Grober Schmutz lässt sich auf­keh­ren oder auf­sau­gen. Von Zeit zu Zeit emp­fiehlt es sich zu­sätz­lich, den Boden feucht zu wi­schen, evtl. mit einem mil­den Reiniger. Daneben ist auch Marmor als Bodenbelag gerne ge­se­hen und be­sticht durch sein in­di­vi­du­el­les Dekor sowie seine Strapazierfähigkeit. Die ein­zig­ar­ti­ge Textur und die vie­len Sorten ma­chen Marmor zu einem edlen Material für die Gestaltung der Böden. Die ver­schie­de­nen Marmorsorten bie­ten ein breit ge­fä­cher­tes Farbspektrum von Grün, Braun bis Schwarz und set­zen mit ihren Schattierungen und Farbkombinationen stil­vol­le Akzente. Die kris­tal­li­ne Beschaffenheit ver­leiht den un­ter­schied­li­chen Varianten einen na­tür­li­chen Glanz. 

Der na­tür­lich weiße oder auch schwar­ze Marmor über­zeugt mit sei­ner fei­nen Linienführung und ver­leiht Küchenräumen einen Hauch von Eleganz. Die Marmorböden las­sen sich be­quem mit einem Besen oder Staubsauger rei­ni­gen. Reicht das nicht aus, be­sei­tigt lau­war­mes Wasser und evtl. ein mil­des Reinigungsmittel die Schmutzpartikel. Dabei gilt die Devise, mög­lichst wenig Wasser zu nut­zen, um Kalkablagerungen zu ver­mei­den. Da Marmorböden sehr emp­find­lich sind, gilt es bei ver­schüt­te­ten Flüssigkeiten, schnell zu sein und alles zügig tro­cken zu wi­schen, um eine Fleckenbildung zu ver­mei­den. Wesentlich un­emp­find­li­cher ist Granit. Dieser hoch­wer­ti­ge Naturstein eig­net sich her­vor­ra­gend als Bodenbelag in der Küche. Die harte Gesteinsart ist ex­trem ro­bust, wi­der­stands­fä­hig und be­sticht durch ihre kon­trast­rei­che Optik, wo­durch leich­te Verschmutzungen nicht sicht­bar sind. Allerdings ist Granit ein sehr hoch­prei­si­ger Bodenbelag. Die Pflege ist denk­bar ein­fach. Es rei­chen Besen oder Staubsauger für Staub oder Krümel und feuch­tes Wischen für eine in­ten­si­ve­re Reinigung.

Arbeitsplatten aus Naturstein

Arbeitsflächen aus Naturstein gel­ten als in­di­vi­du­el­le Gestaltungselemente, die mit ihrer Natürlichkeit und ro­bus­ten Beschaffenheit punk­ten. Sie bie­ten eine gute Möglichkeit, eine mo­der­ne, ele­gan­te Optik her­zu­stel­len und den Naturstein in sei­ner Mannigfaltigkeit wir­ken zu las­sen. Natursteinarbeitsplatten sor­gen dar­über hin­aus für eine an­spruchs­vol­le Kombination von na­tür­li­cher Eleganz und lang­le­bi­ger Ästhetik. Sie sind zeit­los schön und har­mo­nie­ren per­fekt mit ver­schie­de­nen Stilen und Materialien. Außerdem weiß der edle Naturstein oder Granit mit prak­ti­schen Eigenschaften zu be­ein­dru­cken. Die Steinarbeitsplatten sind be­son­ders hy­gie­nisch, hit­ze­be­stän­dig, kratz-​ und schnitt­fest und ex­trem pfle­ge­leicht. Granit, Marmor und Schiefer zäh­len zu den be­lieb­tes­ten Steinarbeitsplatten. Mit ihrer Oberflächenmaserung spie­geln sie ein Stück Natur wider und bie­ten ein­zig­ar­ti­ge Muster und Strukturen.

Granit ist der mit Abstand här­tes­te und wi­der­stands­fä­higs­te Stein. Heiße Töpfe, Pfannenböden oder schar­fe Messer kön­nen der Arbeitsplatte aus Granit na­he­zu nichts an­ha­ben. Hinzu kommt, dass Granit be­son­ders hy­gie­nisch ist, da der Naturstein kaum Abrieb hat. Dank der glat­ten Oberfläche ist die Reinigung der Arbeitsplatte denk­bar ein­fach, mit war­mem Wasser und etwas Spülmittel. Liebhaber von Küchen aus einem Guss in­te­grie­ren das Spülbecken di­rekt in der Arbeitsplatte und sor­gen ge­konnt für einen ein­heit­li­chen Look. Wird Granit eben­falls als Verkleidung für die Nischenrückwand ge­nutzt, ent­ste­hen Küchen aus einem Guss.

In den letz­ten Jahren hat sich Schiefer zum neuen Trendmaterial für Arbeitsbereiche ent­wi­ckelt. Die rauen Strukturen mit Kanten und Vertiefungen ver­lei­hen den Arbeitsflächen einen un­ge­wöhn­li­chen Look und sor­gen für schrof­fen Charme in der Küche. Allerdings hat die un­ru­hi­ge Oberfläche des Steins auch Nachteile im Küchenalltag, da sich in den Kanten Schmutzreste fest­set­zen kön­nen und Küchenbretter für Schneidearbeiten nicht immer plan auf­lie­gen. Liebhaber von Schiefer neh­men das al­ler­dings gerne in Kauf und er­freu­en sich an der Ästhetik des Natursteins. Die Reinigung er­folgt mit einem feuch­ten Tuch.

Küchenböden aus Naturstein

Für einen be­son­ders edlen Eindruck sorgen Marmorarbeitsplatten. Allerdings ist der Naturstein wei­cher als Granit und Schiefer und daher an­fäl­li­ger für Kratzer sowie für Verunreinigungen durch aus­lau­fen­de Flüssigkeiten. Schon Wassertropfen hin­ter­las­sen un­schö­ne Flecken auf dem Naturstein, wenn sie nicht schnell ent­fernt wer­den. Heiße Pfannenböden brau­chen eine Unterlage und das Schneiden von Gemüse und Co. soll­te tun­lichst auf einem Schneidebrett er­fol­gen. Marmorarbeitsplatten kön­nen mit einem feuch­ten Tuch und mil­den Reinigungsmitteln ge­rei­nigt wer­den. Anschließend so­fort tro­cken nachwischen.

Für einen be­son­ders edlen Eindruck sorgen Marmorarbeitsplatten. Allerdings ist der Naturstein wei­cher als Granit und Schiefer und daher an­fäl­li­ger für Kratzer sowie für Verunreinigungen durch aus­lau­fen­de Flüssigkeiten. Schon Wassertropfen hin­ter­las­sen un­schö­ne Flecken auf dem Naturstein, wenn sie nicht schnell ent­fernt wer­den. Heiße Pfannenböden brau­chen eine Unterlage und das Schneiden von Gemüse und Co. soll­te tun­lichst auf einem Schneidebrett er­fol­gen. Marmorarbeitsplatten kön­nen mit einem feuch­ten Tuch und mil­den Reinigungsmitteln ge­rei­nigt wer­den. Anschließend so­fort tro­cken nachwischen.

Als kos­ten­güns­ti­ge Alternative zu Natursteinarbeitsplatten las­sen sich Schichtstoff-Arbeitsplatten in Steinoptik ein­bau­en. Zwar ist die Haptik eine an­de­re, aber das Flair des nach­ge­ahm­ten Natursteins schafft eine schö­ne Küchenatmosphäre.

Achtung: Quarzstein ist kein Naturstein, son­dern ein künst­lich her­ge­stell­ter Stein. Dieser sorgt mit sei­ner fei­nen Struktur und gleich­mä­ßi­gen Farbgebung für einen eleganten Look in der Küche. Darüber hin­aus hat das künst­lich her­ge­stell­te harte Material eine ro­bus­te und pfle­ge­leich­te Oberfläche mit bes­ten Voraussetzungen für kre­a­ti­ve Kochabenteuer. Je nach Gestaltungswunsch gibt es Quarzarbeitsplatten sogar in fi­li­gra­ner Ausführung ab 12 Millimeter Stärke, wo­durch sie eine schlan­ke Optik garantieren.

Lassen Sie sich in un­se­rem Küchenstudio in 32479 Hille in­spi­rie­ren und ent­de­cken Sie die große Auswahl an ech­ten Steinarbeitsplatten oder Arbeitsplatten in Steinoptik für Ihre Wunschküche.

Nischenverkleidung aus Naturstein

Natursteine sind auch für Nischenverkleidungen mehr als ideal ge­eig­net und sor­gen für le­ben­di­ge Wandansichten. Gerne wer­den die Natursteine der Arbeitsflächen zu­gleich als Verkleidung für die Wandflächen zwi­schen Ober- und Unterschränken ge­wählt, um den ein­heit­li­chen Look zu un­ter­strei­chen. Außerdem tra­gen sie dazu bei, den Küchenstil ab­zu­run­den und schö­ne Akzente zu set­zen. Ob in Marmor, Granit oder Schiefer, die Natursteine ma­chen die schma­len Zwischenräume zum Blickfang und er­zeu­gen ein har­mo­ni­sches Erscheinungsbild. Die le­ben­di­ge Oberflächenhaptik gibt der Nischenverkleidung einen be­son­de­ren Stellenwert und wer­tet die Küche ge­konnt auf. Wasserspritzer von über­ko­chen­dem Nudelwasser oder die Hitze des Kochgeschirrs be­ein­träch­ti­gen Granit und Schiefer in kei­ner Weise. Allerdings ist bei Marmor Umsicht ge­bo­ten. Hier soll­ten Wasserflecken um­ge­hend ent­fernt wer­den, um keine dau­er­haf­ten Flecken zu hin­ter­las­sen. Wir zei­gen Ihnen in un­se­rem Küchenstudio gerne ver­schie­de­ne Gestaltungsvarianten und Sie wäh­len den Naturstein, der Ihnen zusagt.

Spülen aus Naturstein

Spülen aus Naturstein sind ein schö­ner Blickfang und wer­den in Verbindung mit hel­len Arbeitsplatten be­son­ders be­tont. Als so­li­tä­re Elemente len­ken sie alle Blicke auf sich und wis­sen zu be­ein­dru­cken. Aber auch Ton in Ton, wenn also die Arbeitsflächen die Spüle di­rekt in­te­griert haben, set­zen sie stil­vol­le Akzente. Auf diese Weise ent­ste­hen Arbeitsbereiche aus einem Guss, die auf Anhieb das ge­wis­se Etwas zaubern. Granit gilt als der be­lieb­tes­te Naturstein im Spülensegment. Dank der Farbenvielfalt kann das Material pas­send zur Küchenumgebung ge­wählt wer­den. Das äu­ße­re Erscheinungsbild sorgt für einen lu­xu­ri­ö­sen und ein­zig­ar­ti­gen Auftritt und be­geis­tert mit sei­nen in­di­vi­du­el­len Maserungen. Hinzu kommt, dass sich die Oberfläche der Becken an­ge­nehm kühl an­fühlt. Außerdem ist Granit ro­bust, hy­gie­nisch, ab­so­lut kratz­fest und per­fekt für an­spruchs­vol­le Küchenarbeiten. Zur täg­li­chen Pflege reicht es, Spülmittel auf die wei­che Seite des Schwamms zu geben, die ent­spre­chen­den Stellen ein­zu­rei­ben, mit kla­rem Wasser nach­zu­spü­len und mit einem Mikrofasertuch tro­cken zu rei­ben. Kalkablagerungen kön­nen be­quem mit Essigreiniger oder Zitronensäure be­sei­tigt wer­den. Allerdings sind Spülen aus Granit im hoch­prei­si­gen Segment an­zu­sie­deln. Auch Travertin eig­net sich für Spülbecken. Der Kalkstein zeigt auf ganz ei­ge­ne Weise ein Stück Natur und fügt sich mit sei­nen de­zen­ten und zu­rück­hal­ten­den Farben per­fekt in jede Küchenumgebung ein. Allerdings ist das pfle­ge­leich­te Material kos­ten­in­ten­siv. Verbundstoffe wie Silgranit oder Quarzstein, die die Optik des Natursteins nach­ah­men, sind hier um ei­ni­ges günstiger.

KüchenTreff Aspelmeyer-Fazit:

Das Material Naturstein macht in allen Bereichen der Küche eine gute Figur. Sie wäh­len, wel­chen Teil der Küche Sie damit aus­stat­ten möch­ten und wir zei­gen Ihnen Ihre Möglichkeiten.

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