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30.03.21

Ostereier natürlich färben

Fröhliche Ostern mit na­tür­lich bun­ten Ostereiern - Zweige mit zar­tem Grün oder wei­ßen Blüten von Kirschen ge­mischt mit gel­ben Blüten der Forsythien und ge­schmückt mit herr­lich de­ko­rier­ten Ostereiern – das zau­bert Osterglück in die Wohnräume. Die Zweige aus dem ei­ge­nen Garten, dem Blumenladen um die Ecke oder dem Supermarkt sind schnell in eine Vase ge­stellt. Jetzt heißt es nur noch für die hüb­sche Oster-Dekoration sor­gen und Ostereier fär­ben. Dafür müs­sen noch nicht ein­mal extra Farben ge­kauft wer­den – mit Naturfarben las­sen sich Ostereier wun­der­bar na­tür­lich ge­stal­ten und das denk­bar leicht. Welche Farben dür­fen es sein? Dann her mit Zwiebelschalen, Spinat, Karotten und Kurkuma und los geht’s.

Materialien

  • aus­ge­bla­se­ne weiße oder brau­ne Eier
  • einen oder gleich meh­re­re hohe, schma­le Töpfe
  • 1 Löffel
  • Ca. 2 bis 3 Tassen pro fri­sche Substanz des Naturmaterials (Schalen, Blüten, Gemüsestückchen, aus­ge­press­ter Saft) oder 30 g Pulver der ge­trock­ne­ten Substanz (aus der Apotheke)
  • je 1 Liter Wasser pro Naturmaterial
  • 1 lee­rer Eierkarton
  • 1 klei­ne Schale
  • 3 - 4 EL Essig oder Zitronensaft
  • 5 - 6 Wattestäbchen für Muster

Farbwirkung der Naturmaterialien

  • Gelb: Kurkuma oder Kamillenblüten
  • Orange: Zwiebeln oder Karotten
  • Rot: Rote Beete oder rote Speisezwiebeln
  • Grün: Spinat oder Petersilie
  • Blau: Rotkohlblätter
  • Lila: Heidelbeeren
  • Braun: Schwarzer Tee oder Kaffee

Anleitung

Die ge­wünsch­ten Naturmaterialien oder das Pulver ein­zeln mit je­weils 1 Liter Wasser auf­ko­chen, circa 5 Minuten ko­chen und 15 bis 30 Minuten darin zie­hen las­sen, so dass ein Sud ent­steht. Werden Gemüsesorten wie Karotten oder Rote Beete ge­nom­men, dann das Gemüse mög­lichst klein schnei­den, damit der Farbstoff leich­ter aus den Pflanzenfasern in den Farbsud ge­langt. Heidelbeeren müs­sen ent­spre­chend aus­ge­presst wer­den. Anschließend Blüten, Blätter oder sons­ti­gen Rückstände aus dem Färbesud sie­ben und im Biomüll entsorgen.

Einige Farbstoffe kön­nen Spuren hin­ter­las­sen, daher emp­fiehlt es sich, bes­ser einen äl­te­ren Topf zu neh­men. Nun die Eier vor­sich­tig in den Sud legen, und zwar so, dass sie zwei Zentimeter unter Wasser lie­gen. Weiße Eier neh­men die Farben schnel­ler an als brau­ne Eier. Je nach ge­wünsch­ter Farbwirkung die Eier 15 Minuten bis meh­re­re Stunden im Färbewasser lie­gen las­sen. Anschließend mit einem Löffel her­aus­neh­men und in einem lee­ren Eierkarton ab­trock­nen lassen.

Dekorative Muster

Wenn Sie nicht nur uni­far­be­ne Eier an Ihren Osterstrauß hän­gen mögen, son­dern hübsch de­ko­rier­te Ostereier, ist das mit Hilfe von Essig oder Zitronensaft ein Leichtes. Die Säuren, die in bei­den Flüssigkeiten ste­cken, ätzen die obere Farbschicht im Nu weg und das völ­lig natürlich.

Essig oder Zitronensaft in eine Schale geben, das Wattestäbchen darin ein­tau­chen und auf dem Ei Punkte oder Striche auf­tra­gen. Pro Eintauchen einen Punkt oder Strich zeich­nen bzw. tup­fen. Kurz ab­war­ten, dass die Säure ent­spre­chend ar­bei­tet und mit dem nächs­ten Muster beginnen.

Viel Freude beim Osteierfärben wünscht das KüchenTreff Aspelmeyer-Team!

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