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07.02.2023

Tipps beim Einfrieren, Auftauen und Zubereiten

Einfrieren ist eine Kunst, die sich mit Hilfe von ei­ni­gen Regeln wun­der­bar trai­nie­ren lässt. Durchdachtes Auftauen will eben­falls ge­lernt sein. Wie schön ist es, in den Wintermonaten den selbst­ge­mach­ten Pflaumenkuchen mit Schlagsahne zu ge­nie­ßen oder im Januar Marmelade aus tief­ge­fro­re­nen Sauerkirschen zu ko­chen? Unter der Woche das fer­ti­ge Gulasch auf­zu­tau­en und nur noch fri­sche Spätzle zu ko­chen oder rasch die Tomatensauce aus dem Frost zu holen für die hung­ri­gen Mäuler am Mittagstisch ent­las­tet wie­der­um den oft stres­si­gen Kochalltag un­ge­mein. 

Werden beim Einfrieren ei­ni­ge wich­ti­ge Regeln be­ach­tet, schme­cken die selbst ge­koch­ten Gerichte nach dem Auftauen gleich noch­mal so gut. Die Haltbarkeit von ge­la­ger­ten Speisen ist stark un­ter­schied­lich, denn schon nach we­ni­gen Wochen be­gin­nen sich, die Aromen zu ver­än­dern. Am kür­zes­ten hal­ten sich Brot (1 -3 Monate) und fer­ti­ge Speisen (bis zu drei Monaten), ge­folgt von Fisch (2-5 Monate), Käse (2-6 Monate), Fleisch (3-12 Monate) und Gemüse (6 bis 12 Monate). Kuchen und Obst hal­ten sich mit am längs­ten (8-12 Monate). 

Als Faustregel gilt, dass das Gefriergut in­ner­halb von einem Jahr ver­zehrt wer­den soll­te. Empfehlenswert ist es daher, die selbst ein­ge­fro­re­nen Speisen genau zu kenn­zeich­nen - mit Angabe von Inhalt, evtl. Menge und des Einfrierdatums. Dann ist mit einem Blick klar, wel­che Produkte schnel­ler auf­ge­braucht wer­den soll­ten als andere.

Die Kunst des Einfrierens

Je schnel­ler das Gemüse nach der Ernte ein­ge­fro­ren wird, desto mehr Vitamine blei­ben er­hal­ten. Hinzu kommt, dass sich fri­sches Gemüse be­son­ders gut tief­küh­len lässt, wenn es zuvor blan­chiert wurde. Dazu das ge­putz­te und ge­ge­be­nen­falls klein ge­schnit­te­ne Gemüse kurz in ko­chen­des Wasser geben, ei­ni­ge Minuten im hei­ßen Wasser blan­chie­ren und an­schlie­ßend im Eiswasser ab­schre­cken. Auf diese Weise blei­ben Vitamine und die fri­sche Farbe des nahr­haf­ten Gemüses bes­tens er­hal­ten. Bei hel­len Gemüsesorten wie Pastinaken oder Blumenkohl bleibt die Farbe üb­ri­gens noch bes­ser er­hal­ten, wenn etwas Essig oder Zitronensaft ins Kochwasser ge­ge­ben wer­den. Pilze und Zucchini las­sen sich üb­ri­gens auch roh ein­frie­ren. Salatgurken, Radieschen, Tomaten und Zwiebeln müs­sen da­ge­gen vor­her ver­ar­bei­tet sein, da sie an­sons­ten beim Auftauen mat­schig wer­den. Rohes wie auch blan­chier­tes Gemüse soll­te un­be­dingt un­ge­würzt ein­ge­fro­ren wer­den, da Salz den Lebensmitteln Wasser ent­zieht. Auch bei fer­tig ge­gar­ten Gerichten emp­fiehlt es sich, wenig zu wür­zen. So ver­lie­ren nicht nur ei­ni­ge Gewürze wie Paprika, Muskat oder Pfeffer durch das Tiefkühlen an Geschmack, son­dern an­de­re schme­cken an­schlie­ßend umso in­ten­si­ver wie Basilikum, Thymian oder Dill.

Auch das Andicken von Saucen soll­te nach dem Auftauen vor­ge­nom­men wer­den, da das Einfrieren die Konsistenz der Speisen stark ver­än­dert. Das Einfrieren von Obst ist denk­bar ein­fach. Die meis­ten Obstsorten las­sen sich prima ein­frie­ren, egal ob roh oder pü­riert. Werden nur we­ni­ge Beeren oder Kirschen in eine Dose ge­legt, kön­nen sie nach dem Auftauen kin­der­leicht für einen Kuchen ent­nom­men wer­den und be­hal­ten ihre Form.

Bei Äpfeln und Birnen emp­fiehlt sich, diese auf jeden Fall zu pü­rie­ren oder klein­zu­schnei­den oder zu Kompott zu ver­ko­chen und dann ein­zu­frie­ren, da sie durch das Tiefkühlen ihre kna­cki­ge Konsistenz ver­lie­ren. Backwaren wie Brot, Brötchen, Kuchen oder Waffeln las­sen sich op­ti­mal in ge­ba­cke­nem Zustand tiefkühlen.

Werden die ge­koch­ten oder rohen Speisen in einen Gefrierbeutel oder in eine Tiefkühlbox ver­packt, ist wich­tig, dass mög­lichst wenig Luft an die Lebensmittel ge­langt. Dadurch wird die Bildung von Eiskristallen oder gar Gefrierbrand ver­hin­dert. Insbesondere Gefrierbrand sorgt für aus­ge­trock­ne­te Stellen, die den Geschmack der Lebensmittel ne­ga­tiv be­ein­träch­ti­gen und Fleisch zum Beispiel led­rig und zäh schme­cken las­sen. Gesundheitsschädlich ist Gefrierbrand al­ler­dings nicht. Hinzu kommt, dass sich durch das luft­dich­te Verpacken der Lebensmittel deren Haltbarkeit noch ein­mal deut­lich verlängert.

Einfriertechniken – ge­wusst wie

Eine gute Vorbereitung beim Einfrieren be­inhal­tet eben­falls das Portionieren des Gefrierguts. Am bes­ten die Speisen, Früchte oder das Gemüse so ein­frie­ren, wie es nach dem Auftauen be­nö­tigt wird. Dann wol­len die tief­ge­kühl­ten Leckereien nur noch in den Kochtopf und er­hitzt wer­den oder di­rekt auf den Kuchenteller. Werden flüs­si­ge Lebensmittel wie Suppen oder Saucen ein­ge­fro­ren ist es wich­tig, den Behälter nur ma­xi­mal bis circa zwei Zentimeter unter den Rand zu be­fül­len, da sich beim Einfrieren Flüssigkeiten aus­deh­nen. 

Bei fes­ten Lebensmitteln wie Spargel oder Kuchenstücken emp­fiehlt es sich da­ge­gen, den Behälter so voll wie mög­lich zu ma­chen. Dann kommt we­ni­ger Luft an die Lebensmittel und sie trock­nen we­ni­ger schnell aus. Beim Einfrieren von Lebensmitteln in Folienverpackungen gilt es, die Luft aus der Folie oder Beutel her­aus­zu­strei­chen sowie das Beutelende mit Klammer oder Clip sehr gut zu verschließen.

Die Kunst des Auftauens

Das Auftauen des Gefrierguts rich­tet sich nach dem Zeitpunkt, wann die Produkte ge­braucht wer­den. Zeitmanagement ist das A und O. Generell gilt, dass auf­ge­tau­te Lebensmittel rasch ver­ar­bei­tet und ver­braucht wer­den soll­ten. Tiefkühltes Gemüse kann so­fort in den Kochtopf oder in der Mikrowelle er­hitzt wer­den und ist so­fort ess­bar. Obst, Kuchen und Brötchen kön­nen bei Raumtemperatur auf­tau­en und ver­ar­bei­tet bzw. ver­zehrt wer­den oder schnell in der Mikrowelle auf­tau­en. Auch hier ist keine große Wartezeit nötig. Brötchen und ei­ni­ge Blechkuchen freu­en sich an­schlie­ßend al­ler­dings über kur­zes Anbacken (3 bis 5 Minuten) bei 160 Grad Heißluft. Schon sind sie le­cker knusp­rig und haben die per­fek­te Konsistenz. Fleisch und Fisch da­ge­gen soll­te lang­sam im Kühlschrank auf­tau­en und dabei ab­ge­deckt wer­den. 

Da der Auftauprozess zeit­in­ten­siv ist und ei­ni­ge Stunden in Anspruch nimmt, ist es emp­feh­lens­wert, Fleisch und Co. schon am Vorabend in den Kühlschrank zu legen, und zwar so, dass sie nicht in Berührung mit an­de­ren Lebensmitteln kom­men - in der Auftauflüssigkeit kön­nen Mikroorganismen sein. Daher soll­te die Flüssigkeit nach dem Auftauen so­fort weg­ge­schüt­tet wer­den. Werden die Regeln beim Einfrieren und Auftauen be­her­zigt, ge­lingt Einfrieren mit Links und ver­spricht ge­nuss­vol­le Momente beim Schlemmen von sal­zi­gen und süßen Leckereien. Die Küchenexperten von KüchenTreff prä­sen­tie­ren Ihnen in­no­va­ti­ve Gefriergeräte, die Sie wun­der­bar beim Tiefkühlen un­ter­stüt­zen und zu per­fek­ten Helfern beim Einfrieren werden.

KüchenTreff Aspelmeyer-Fazit

Einfrieren ge­lingt auf Anhieb, wer­den ei­ni­ge Regeln be­ach­tet – so­wohl beim Tiefkühlen als auch beim Auftauen. Freuen Sie sich auf Ihre Lieblingsspeisen, wann immer Sie mögen.

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