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28.12.22

Unsere Tipps, um Lebensmittel zu retten

Planbar & nachhaltig -
Unverbrauchte, ver­ges­se­ne, teil­wei­se ab­ge­lau­fe­ne Lebensmittel und Essensreste lan­den häu­fig im Hausmüll. Allein in Deutschland wer­den pro Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weg­ge­schmis­sen, pro Kopf wird in etwa 75 Kilogramm jähr­lich ent­sorgt. Dabei müss­te diese Lebensmittelverschwendung, die auch Food Waste ge­nannt wird, gar nicht sein. Helfen Sie mit, we­ni­ger Lebensmittel zu ver­schwen­den und damit auch den Klimawandel zu be­kämp­fen! Schließlich ist ‚Lebensmittel ret­ten‘ nach­hal­tig. Wir ver­ra­ten Ihnen, was Sie tun kön­nen, um Lebensmittel zu retten.

Bewusst einkaufen

Überlegen Sie sich vor Ihrem Einkauf, wel­che fri­schen und halt­ba­ren Lebensmittel Sie be­nö­ti­gen und nach­kau­fen möch­ten. Gehen Sie vor allem erst in den Supermarkt, wenn der Kühlschrank na­he­zu leer ist. Erstellen Sie au­ßer­dem einen gro­ben Essensplan und no­tie­ren Sie die Produkte, die Sie dafür brau­chen. Das hilft, damit Sie nicht zu viel in den Einkaufswagen pa­cken. Wichtig ist eben­falls, dass Sie sich wäh­rend des Einkaufens an Ihre Einkaufsliste halten.

Regionale Produkte unterstützen

Kaufen Sie re­gi­o­na­le Produkte und un­ter­stüt­zen Sie kurze Transportwege. Außerdem er­hal­ten Sie ein Plus an Frische und kön­nen Gemüse, Obst und Co. län­ger nutzen.

Einfrieren statt wegwerfen

Nach dem Einkauf soll­ten Sie Zuhause noch­mals kri­tisch prü­fen, ob all die neuen Produkte wirk­lich in den kom­men­den Tagen ge­ges­sen wer­den. Bei Backwaren zum Beispiel emp­fiehlt es sich, lie­ber ein paar Scheiben Brot ein­zu­frie­ren, da sich Brot und Kuchen im Tiefkühlfach län­ger hal­ten. Dasselbe gilt für et­li­che sai­so­na­le Gemüsesorten wie Brokkoli oder auch Spargel. Blanchieren, ein­frie­ren und pas­send zum Zubereiten der Gerichte wie­der auf­tau­en beugt Wegwerfen vor. Zugleich kön­nen Sie mit die­ser Vorratshaltung zu jeder Zeit vit­amin­rei­che Speisen kochen.

Haltbarkeit von Lebensmitteln prüfen

Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln ist ein Richtwert und nicht das Verbrauchsdatum. Einige Produkte sind manch­mal sogar schon vor­her un­ge­nieß­bar, wo­hin­ge­gen sehr viele noch ei­ni­ge Tage, mit­un­ter sogar Wochen, län­ger zum Verzehr ge­eig­net sind. Es lohnt sich also immer, dass Sie auch bei über­schrit­te­nem Mindesthaltbarkeitsdatum, die Lebensmittel genau in Augenschein neh­men und pro­bie­ren, ehe Sie sie ent­sor­gen. Vertrauen Sie auf Ihre Sinne.

Lebensmittel rich­tig lagern

Lebensmittel blei­ben län­ger frisch und kön­nen über einen län­ge­ren Zeitraum ver­zehrt wer­den, wenn Sie bei der Lagerung be­stimm­te Regeln ein­hal­ten. Trockene und halt­ba­re Produkte ge­hö­ren in die Speisekammer oder in Apothekerschränke und Auszüge, wo sie über­sicht­lich an­ge­ord­net und schnell griff­be­reit sind. Frisches Obst und Gemüse wol­len da­ge­gen ent­we­der in die Gemüsebox im Kühlschrank, das gerne auch 0 Grad-Fach ge­nannt wird, oder an einem küh­len und schat­ti­gen Aufbewahrungsort im Zuhause ge­la­gert wer­den. Milch- und Käseprodukte sowie Fisch, Fleisch und Wurst hal­ten sich gut im Kühlschrank. Der beste Platz für Fleisch und Fisch ist im un­te­ren, be­son­ders küh­len Bereich des Kühlriesen, wo­hin­ge­gen Milch, Joghurt und auch Essensreste sehr gut im obe­ren Drittel auf­ge­ho­ben sind. Allerdings gibt es mitt­ler­wei­le auch ei­ni­ge Kühlgeräte, in denen dank aus­ge­feil­ter Technik, über­all die glei­che Temperatur herrscht. Hier ist eine durch­dach­te Anordnung der Produkte wich­tig, damit Sie schnell alles wie­der­fin­den und nichts vergessen.

Ordnungssystem für Lebensmittel einführen

Überlegen Sie sich in Auszügen und Kühlschränken ein Ordnungssystem für Ihre Lebensmittel. So wis­sen Sie immer, wo Sie die Zutaten, die Sie für be­stimm­te Gerichte brau­chen, fin­den. Außerdem haben Sie die Übersicht, wenn Produkte zu­nei­ge gehen und nach­ge­kauft wer­den wol­len. Auf diese Weise ge­ra­ten auch in gro­ßen XXL-Kühlriesen Sahne, Joghurt & Co. nicht in Vergessenheit, son­dern wer­den zeit­nah auf­ge­braucht. Gewöhnen Sie sich an, neue Produkte nach hin­ten bzw. im Kühlschrank in den hin­te­ren Bereich der Kühlfächer zu stel­len und die noch nicht ge­brauch­ten, äl­te­ren Produkte nach vorne zu räu­men. Damit sor­gen Sie dafür, dass Sie au­to­ma­tisch die we­ni­ger halt­ba­ren Lebensmittel zu­erst neh­men und konsumieren.

Aus Resten Neues zaubern

Seien Sie kre­a­tiv und zau­bern Sie aus Ihren Essensresten neue Gerichte. Sie wer­den über­rascht sein, was ge­schmack­lich alles zu­sam­men­passt und wie schnell Sie neue le­cke­re Kreationen auf die Teller bringen.

KüchenTreff Aspelmeyer-Fazit

Lebensmittel ret­ten ist ein­fa­cher als ge­dacht. Fangen Sie schon beim Einkaufen damit an und hel­fen Sie dabei, Food Waste zu ver­mei­den. Unser Planet wird es uns danken!

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